Therapiemethoden gibt es viele, was bedeutet Personzentrierte Psychotherapie?

Personzentrierte Gesprächspsychotherapie – was heißt das konkret?

Ich begleite Menschen in psychischen Ausnahmesituationen, in Zeiten von Unsicherheiten, bei Überforderungen, in Übergangsphasen oder bei einem Neubeginn. In meiner Praxis in Graz St. Peter biete ich Ihnen einen geschützten Raum – ohne Bewertung und ohne Aufgaben. Ich begleite Menschen auf ihrem Weg zu besserem psychischen Wohlbefinden. Dabei geht es nicht nur um diagnostizierte psychiatrische Krankheiten, sondern auch um Gefühle wie Erschöpfung, akute Belastungssituationen – immer mit dem Augenmerk darauf, was dazu geführt hat und auch auf ihre persönliche Entwicklung.

Hier darf alles sein, was gerade ist – und alles, was noch kommen darf. Wichtig auf einem gemeinsamen Weg ist die zwischenmenschliche Sympathie. Sie sollen sich wohlfühlen und es soll sich richtig anspüren. Nehmen Sie gerne Kontakt auf, wir finden bei unserem Erstgespräch rasch heraus, ob es für Sie stimmig ist.

 

Mehr über mich.

Empathie

Wertschätzung

Echtheit

Empathie bedeutet, die Gefühle und das Erleben des Gegenübers so zu erfassen, als ob ich das Gegenüber wäre, ohne aber zu vergessen, dass ich ich selber bin. Empathie bedeutet nicht, das Gegenüber zu deuten, sondern sich in seine Welt zu versetzen.

„Es geht um Verstehen, nicht um Erklären, das ist ein wichtiger Unterschied. Die Erfahrung, verstanden zu werden, ist an sich schon entwicklungsfördernd.“

– Marlis Pörtner

Wertschätzung bedeutet, das Gegenüber zu akzeptieren ohne zu werten, und zwar bedingungslos. Auch wenn das Gegenüber belastende Themen erzählt, die mit den eigenen Werten nicht übereinstimmen, gelingt es dem/der Therapeut*in im momentanen Augenblick, die Person anzunehmen wie sie ist. Handlungen und Grundsätze des Gegenübers werden nicht automatisch gutgeheißen, es wird jedoch akzeptiert, dass es aus irgendeinem Grund dazu gekommen ist.

„Diese Art von nichturteilender Zuwendung erlaubt mir, meine tiefsten und am meisten behüteten Gefühle zu erforschen.“

– Carl Rogers

Echtheit bedeutet, dass ich meinem Gegenüber auf Augenhöhe begegne, als Mensch ohne professionelle Maske und ohne Besserwisserei. Trotzdem ist man sich seiner Fachkompetzenz und seiner Lebenserfahrung bewusst – eine schwierige Gratwanderung. Für den/die Therapeut*in erfordert das auch ein großes Maß an Bewusstheit der eigenen Gefühle und Wahrnehmungen. Es braucht ein gutes Gespür für den Impuls, wann und wie diese Reaktionen dem Gegenüber mitzuteilen sind. So können Klient*innen von dieser Echtheit profitieren und sind nicht überfordert.

„Anscheinend entfaltet der Therapeut dann seine Wirkung am erfolgreichsten, wenn er sich natürlich und spontan verhält.“

– Carl Rogers

Wann ist meine Psychotherapie für Sie passend?

Mein therapeutischer Zugang ist besonders dann hilfreich, wenn Sie:

Ob Burnout, Angst, Trauer, Beziehungsthemen oder psychosomatische Beschwerden – ich begleite Sie mit einem offenen Herzen und einem klaren, therapeutischen Blick.